ERst verstehen, dann erziehen. (Paul Moor)

Heilpädagogische Praxis • Fachberatung • Diagnostik • Frühförderung • Heilpäd. Spieltherapie • Heilpäd. Familienhilfe

„Nicht gegen den Fehler, sondern für das Fehlende.“

Paul Moor

 

Die Heilpädagogische Praxis Kathrin Baciulis in der Region Wunstorf und Umland ist eine Antwort auf die veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen von Familien, ErziehernInnen, KindertagesstättenleiterInnen, LehrerInnen und BetreuerInnen.
Unsere Gesellschaft strebt nach Inklusion und der Integration von Kindern mit und ohne Behinderung. Um den Weg dahin zu gewährleisten, bedarf es einer ganzheitlichen Pädagogik, deren Aufgabe es ist, interdisziplinär zu agieren.
Mein Konzept ist es, Eltern, Angehörige, ErzieherInnen und Betreuer zu beraten und mit Ihren Kindern heilpädagogische Diagnostiken zu erstellen und sie auf dieser Grundlage durch eine Förderung zu begleiten.
Unsere Schwerpunkte setzen wir hier in der Fachberatung; Frühförderung; Heilpädagogischen Diagnostik; Heilpädagogischen Spieltherapie; sowie der Heilpädagogischen Familienhilfe denn so ist eine bestmögliche prozessorientierte Beratung, Begleitung und Förderung möglich.

Grundhaltung



Wenn du offen, aufnahmebereit und ehrfürchtig denkst,
 schreibst du Dingen und Menschen nicht vor, wie sie zu sein hätten, 
sondern respektierst ihr inneres Gesetz;
 dringst zum Wesentlichen und Wesenhaften vor, 
entbirgst ihre eigene Freiheit und Möglichkeit;
 nimmst sie behutsam "in beide Hände",
 auch das, was an ihnen nicht stimmig ist
- auch ihr Leid, ihre Angst, ihre Gefährdung.

 So wirst du nicht herrschen
wohl aber erlösen, 
entlasten, ermutigen, 
heilen,
 heilpädagogisch wirken.



Otto Weismantel 

Unser Handeln als HeilpädagogInnnen in der Heilpädagogischen Praxis basiert auf den folgenden Prinzipien, die an das „Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, Artikel 3, angelehnt sind:



• Ich habe Respekt vor der Würde und der individuellen Autonomie jedes Menschen, einschließlich der Freiheit, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen.

 • Ich habe Achtung vor der Individualität und Akzeptanz eines jeden Menschen als Teil der menschlichen Verschiedenheit und Humanität.

 • Ich habe Respekt vor den sich entwickelnden Fähigkeiten von Kindern und achte ihr Recht auf die Wahrung ihrer Identität.

Diese Grundsätze verstehen wir als Selbstverpflichtung für unser professionelles Handeln.
Ziel allen heilpädagogischen Handelns ist die Verwirklichung des Prinzips der Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen. Inklusion beinhaltet dabei das vorbehaltlose Eingeschlossen sein in die Gesellschaft und die Partizipation im Sinne einer effektiven Teilhabe an der Gesellschaft.
Auf der individuellen Ebene sind das Ziel die größtmögliche Selbständigkeit und die Maximierung der Lebensqualität, für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen, sowie für deren familiäres Umfeld.

Jedes Kind hat ein Recht auf „Inklusion“, also darauf, ein gleichberechtigter Teil der Gesellschaft zu sein. So steht es  in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die seit 2009 auch in Deutschland gilt. Bezieht man sich auf das Institut für Menschenrechte stellt sich schnell heraus, dass es von der rechtlichen zur tatsächlichen Gleichstellung von Menschen mit Behinderung noch ein weiter Weg ist.